Märkische Landsitze des Berliner Bürgertums


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Zwischen Börsenparkett und Waldeinsamkeit

Siegfried Bieber und das Haus Dahmshöhe bei Fürstenberg/Havel

 

Inhalt:

1. Heimat und Herkunft

2. Danzig, London, New York - und wieder London

3. In der Berliner Handels-Gesellschaft

4. Dahmshöhe

5. Exil

Nachwort

Heimat und Herkunft

Im Jahr 1873 wurde Siegfried Bieber im westpreußischen Czersk geboren. Dieser Ort, etwa 80 km südwestlich von Danzig am Nordrand der Tucheler Heide, einem dünn besiedelten Wald- und Jagdgebiet gelegen, erhielt im gleichen Jahr einen Bahnhof an der preußischen Ostbahn, die Berlin mit der Hauptstadt Ostpreußens, Königsberg, verband. Bis dahin hatte die Ostbahn Czersk und den ganzen Kreis Konitz in einem weit nach Süden ausholenden Bogen umfahren. Durch die neue, kürzere Streckenführung kam die Eisenbahn nach Czersk. Der Ort war 1772 im Zuge der ersten polnischen Teilung zu Preußen gekommen - mit damals erst 186 Einwohnern. Erst im Jahr 1827 setzte mit dem Bau der Straße Berlin – Königsberg ein deutlicher Aufschwung ein.

1871, zwei Jahre vor Siegfried Biebers Geburt, unterschied man im Ort zwei Verwaltungseinheiten, das königliche Dorf Czersk und das königliche Gut Czersk. Beide zusammen hatten inzwischen rund 2200 Einwohner, unter denen man 1547 mit  katholischer, 446 mit evangelischer und 205 mit jüdischer Religionszugehörigkeit zählte. Man kann davon ausgehen, dass die katholischen Einwohner der polnischen bzw. kaschubischen Ethnie angehörten, die evangelischen Einwohner hingegen der deutschen Volksgruppe. Die Juden standen kulturell der deutschen Seite näher, bewahrten aber ihr Eigenleben.

Die Bevölkerung von Czersk war, an heutigen Maßstäben gemessen, sehr jung; 29,7 Prozent waren noch keine zehn Jahre alt. Auch war die Mobilität überraschend hoch, denn 38,9 Prozent waren am Stichtag der Volkszählung nicht „ortsgebürtig“. Der Bildungsstand der meisten Bewohner war niedrig. Von denen, die über zehn Jahre alt waren, konnte mehr als die Hälfte nicht lesen und schreiben.

Zu dieser Zeit war das aufstrebende Czersk nach den Städten Konitz und Tuchel der drittgrößte Ort im Kreis. Seine relativ zahlreichen Bewohner konnten von den land- und forstwirtschaftlichen Erträgen der mageren Sandböden allein ihren Unterhalt nicht bestreiten. Alles spricht dafür, dass Handel und Kleingewerbe damals bereits für viele Familien die Lebensgrundlage bildeten. Dies galt mit Sicherheit in ganz besonderem Maße für die jüdischen Bewohner. Auch Siegfried Bieber entstammte einer dieser jüdischen Familien. Allerdings ist über seine familiäre Herkunft bisher trotz umfangreicher Bemühungen nichts zu ermitteln gewesen. Eine jüdische Familie Bieber gab es zur gleichen Zeit in der etwa 50 km südöstlich gelegenen Kreisstadt Schwetz. Ob verwandtschaftliche Beziehungen zwischen beiden Familien bestanden haben, ist ungeklärt.

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Danzig, London, New York - und wieder London

Der Lebensweg Siegfried Biebers führte ihn bereits in jungen Jahren, vielleicht schon als Kind, nach Danzig. Jedenfalls hat er sich später offenbar selbst als Danziger bezeichnet. Die bedeutende Hafenstadt an der Ostsee erwies sich für den jungen Mann als Tor zur Welt. Wahrscheinlich konnte er sich hier Fremdsprachenkenntnisse und kaufmännisches Wissen, vielleicht auch schon im Bankfach, aneignen. Dies sollte ihm den Sprung auf die nächste Station seiner beruflichen Laufbahn erleichtern. Von Danzig aus ging Siegfried Bieber nach London, wo er einige Jahre in der Niederlassung der französischen Großbank Crédit Lyonnais gearbeitet hat. In London heiratete Siegfried Bieber die katholische Tschechin Josephine Postolkova, mit der er bis an sein Lebensende verbunden blieb. Nach allem, was wir wissen, blieb das Ehepaar kinderlos. Von London aus ging Siegfried Bieber mit seiner jungen Frau nach New York.

Rückblickend betrachtet, war eine so frühzeitige Eheschließung unter den führenden deutschen Bankiers der Kaiserzeit und der Weimarer Republik nicht üblich. Allerdings ist zu bedenken, dass Siegfried Bieber damals am Anfang einer Karriere stand, deren weiterer Verlauf noch gar nicht abzusehen war. Zum Zeitpunkt seiner Eheschließung war er ein talentierter junger Mann im Bankgeschäft, weiter nichts. Das unterschied ihn von manch anderen jungen Männern in dieser Branche, die als Söhne wohlhabender Bankiers an den Bankplätzen der Welt ihre Erfahrungen sammelten und vorläufig nicht daran dachten, eine Familie zu gründen.

Einer dieser Bankierssöhne, Paul Wallich, der ab September 1908 ein sechsmonatiges Volontariat bei Goldman Sachs & Co. in New York ableistete, traf dort Siegfried Bieber als Leiter des Foreign Exchange Department, „das, wie das Devisengeschäft fast überall in der Welt, von deutschen Köpfen und Händen betrieben wurde“. Wallich erwähnt bei dieser Gelegenheit, Siegfried Bieber sei immer ein guter Deutscher geblieben, „ebenso wie seine aufgeregte und übergeistreiche, aber im Grunde gutmütige Frau noch immer eine gute Tschechin war. Die beiden bildeten wohl das nervöseste Ehepaar, dem ich begegnet bin. Bei ihm lag es allerdings im Beruf ...“.

Die Weichen für eine Rückkehr Siegfried Biebers und seiner Frau nach London wurden im Sommer 1911 gestellt. Inzwischen hatte Otto Joël, Mitbegründer der Mailänder Banca Commerciale Italiana, Ausschau nach einem geeigneten Mann gehalten, der dieser Bank ein Standbein in der  britischen Metropole verschaffen sollte. Am 22. Juli schrieb Otto Joël an Paul von Schwabach, Chef des Bankhauses Bleichroeder: „Vorlaeufig erwarte ich ... naechste Woche die Herren, die unsere im Herbst in London zu eroeffnende Filiale organisiren sollen. Wir haben die Chance gehabt, an erster Stelle einen nach allgemeiner Ansicht, unter andern des auf diesem Gebiet so competenten Herrn [Hermann] Wallich, hervorragend tuechtigen Mann zu finden, ein Herr Bieber, der lange in London in verschiedenen Stellungen, ich glaube auch bei der Disconto-Gesellschaft, war, und jetzt als Foreign Manager mit grossem Erfolg bei Goldman, Sachs & C. in New York wirkt.“

Wie geplant, übernahm Siegfried Bieber die Leitung der Londoner Filiale. Hier begegnete er im Herbst des Jahres 1912 dem damals 22jährigen Hans Fürstenberg, Sohn des legendären Berliner Bankiers Carl Fürstenberg. Der junge Mann war nach seiner Lehrzeit in der väterlichen Bank für ein halbes Jahr als Volontär an die von Siegfried Bieber geleiteten Filiale der BCI geschickt worden. Diese Begegnung sollte für Siegfried Bieber folgenreich werden. Außer den üblichen Höflichkeitsbesuchen scheint es in London aber nicht zu privaten Kontakten zwischen dem jungen Fürstenberg und dem Ehepaar Bieber gekommen zu sein. In London bewohnten die Biebers „das schöne Haus Beachworth in Hampstead Heath“.

An dieser Stelle mag noch erwähnt werden, dass sowohl Otto Joël als auch Carl Fürstenberg aus dem jüdischen Bürgertum der Stadt Danzig stammten. Ob dies in irgendeiner Weise Einfluss auf die Beziehung der beiden Bankiers zu Siegfried Bieber gehabt hat, muss dahingestellt bleiben.

Gleich zu Beginn des ersten Weltkriegs wurde Siegfried Bieber als männlicher deutscher Staatsangehöriger im wehrfähigen Alter in ein britisches Internierungslager verbracht. Nun setzten breit gefächerte Bemühungen ein mit dem Ziel, Bieber wieder an seinen Arbeitsplatz zurückzuholen. Auch der italienische Konsul als Vertreter des zunächst noch neutral gebliebenen Heimatlandes der Bank wurde darin einbezogen.

Unabhängig davon erwies es sich, dass London nicht nur während des Krieges, sondern auch nach dessen Beendigung nicht mehr der Platz war, an dem ein Deutscher in leitender Stellung tätig sein konnte. Die Zeiten waren vorbei, von denen Hans Fürstenberg berichtet: „Auch im Büro, wie überhaupt in weiten Kreisen der Londoner City, war Deutsch damals die meistverbreitete Sprache, und Englisch redete ich fast nur mit der Kellnerin ...“

Bis 1914 war es nicht nur selbstverständlich gewesen, dass eine Bankenkarriere Stationen wie London, Paris, Berlin, Wien, New York, Petersburg oder Moskau einschloss. Auch die Familienbeziehungen waren derart international, dass man an diesen Bankplätzen seinen Geschwistern, Cousins oder der künftigen Ehepartnerin begegnen konnte. Biebers Stellvertreter in London, ein Herr Goldschmid aus dem damals noch österreichischen Triest, war mit einer Tunesierin verheiratet, die „völlig französisch erzogen“ war. Hans Fürstenberg hatte eine Russin zur Frau, sein Vater Carl eine Polin. Auch wenn diese Verhältnisse als eine Vorwegnahme der heutigen Globalisierung erscheinen mögen, so war doch die Lebenseinstellung anders geprägt, als es heute im so genannten Jet Set zu beobachten ist. Man fand eine feste Verankerung in lebenslang gültigen Grundüberzeugungen und ebenso dauerhaften familiären und freundschaftlichen Beziehungen.

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In der Berliner Handels-Gesellschaft

Auf Anregung von Hans Fürstenberg trat Siegfried Bieber 1919 als persönlich haftender Gesellschafter in die Berliner Handels-Gesellschaft ein. Dies war ein sehr einflussreiches Kreditinstitut, das seine Aufgabe in der Abwicklung großvolumiger Bankgeschäfte sah und deshalb auch kein Filialnetz unterhielt. Aus diesem Grund war es in der breiten Öffentlichkeit auch weniger bekannt als andere Großbanken.   Die Berliner Handels-Gesellschaft war über lange Zeit verbunden mit dem Namen von Carl Fürstenberg, einer der populärsten Figuren in der Berliner Finanzwelt, über den ungezählte Anekdoten im Umlauf waren.

Der Seniorchef der Berliner Handels-Gesellschaft, damals bereits im Alter von 68 Jahren stehend, hatte kurz nacheinander vier jüngere Männer in den Kreis der Geschäftsinhaber geholt, zuerst Dr. Gustav Sintenis und Dr. Otto Jeidels, etwas später dann seinen Sohn Hans Fürstenberg sowie Siegfried Bieber. Die veränderten  Verhältnisse hatten eine inhaltliche und personelle Neuorientierung des Bankhauses nötig gemacht. Im Kreis der vier neuen Geschäftsinhaber (neben denen Carl Fürstenberg jedoch weiterhin entscheidenden Einfluss behielt) unterschied sich Siegfried Bieber in mehr als einer Hinsicht von den drei anderen.

Gustav Sintenis war um die Jahreswende 1918/19, bei der Neuformierung der Gesellschaft, 39 Jahre alt. Nach juristischer Promotion, Assessorexamen und Tätigkeit im Staatsdienst war der Sohn eines Landgerichtspräsidenten bereits 1907 in die Bank eingetreten und hatte es dort drei Jahre später zum Ersten Syndikus gebracht. Otto Jeidels, drei Jahre jünger als Gustav Sintenis, entstammte einer angesehenen Frankfurter Bankiers- bzw. Kaufmannsfamilie. Nach seiner Promotion im Jahr 1905 hatte er im In- und Ausland Erfahrungen im Bankwesen und in der Industrie sammeln können, bevor er 1909 in die Berliner Handels-Gesellschaft eintrat. Hans Fürstenberg, geboren 1890, war um einige Jahre jünger als die drei anderen neu berufenen Geschäftsinhaber. Er kannte die Bank, seitdem er im Oktober 1910 dort als Lehrling seine Arbeit aufgenommen hatte. Auch er verfügte über umfangreiche Auslandserfahrungen.

In diesem Viergespann war Siegfried Bieber also der einzige, von außen kommende Quereinsteiger, während die drei anderen mit den Geschäften und Gepflogenheiten des Bankhauses bereits vertraut waren. Doch nicht nur dies unterschied ihn von den drei Kollegen. Auch Herkunft und Bildungsgang zogen eine unsichtbare, aber stets gegenwärtige Trennlinie. Die Zugehörigkeit zum gehobenen Bürgertum durch familiäre Herkunft und Erziehung, Besuch eines renommierten Gymnasiums, Universitätsstudium und Militärdienstzeit waren dabei ebenso von Bedeutung wie die sorgfältig ausgewählten ersten Stationen der beruflichen Laufbahn. Entsprechend fällt die Selbstdarstellung von Gustav Sintenis, Otto Jeidels und Hans Fürstenberg z.B. im „Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft“ aus.

Unter dem Namen Siegfried Bieber fehlen dort solche Angaben vollständig; und man darf wohl annehmen, dass nicht nur ausgeprägte Bescheidenheit und Zurückhaltung die Ursache dafür waren. Wenn die Eltern Siegfried Biebers in Czersk eine einigermaßen herausragende Rolle gespielt hätten (was in einem Ort dieser Größe und Lage ohnehin schwer vorstellbar ist), so würde der Name Bieber an irgendeiner Stelle auftauchen. Und auch wenn die Biebers frühzeitig nach Danzig gegangen sein sollten, so gehörten sie dort nicht zu den allgemein bekannten Familien. Als Siegfried Bieber im Jahr 1911 die Londoner Filiale der Banca Commerciale Italiana übernehmen sollte, schrieb der Chef dieses Hauses, Otto Joël, selbst ein gebürtiger Danziger, an Julius Frey von der Schweizerischen Kreditanstalt über seinen Kandidaten: „Ich kenne ihn nicht, obgleich wir Danziger Landsleute sind.“

Es spricht alles dafür, dass sich Siegfried Bieber in London beim Crédit Lyonnais und in New York bei Goldman Sachs & Co. als typischer Selfmademan einen Namen gemacht hatte, womit er die fehlenden Standards eines großbürgerlichen Entwicklungsweges weitgehend, aber nicht vollständig ausgleichen konnte.

Seine Stellung als Geschäftsmitinhaber einer deutschen Großbank brachte Siegfried Bieber nicht nur Ansehen und ein hohes Einkommen, ihr entsprach auch ein gehobener Lebenszuschnitt. Im Jahr 1923 oder 1924 bezog Siegfried Bieber in der Nikischstraße 4 eine Grunewald-Villa, und auch ein Auto mit eigenem Chauffeur (ein Herr Matscheuer) gehörte jetzt dazu. Auf der anderen Seite der Nikischstraße, gegenüber der Villa, lag das weiträumige Anwesen des Verlegers Louis Ullstein. Nur wenige Schritte entfernt wohnten so bekannte Leute wie der Schriftsteller Lion Feuchtwanger oder der Kritiker und Essayist Alfred Kerr.

Den Anstoß zum Bau des eigenen Hauses hatte Hans Fürstenberg gegeben. Dieser war es leid gewesen, ständig die Nähe seines Vaters und Seniorchefs in der gemeinsamen Privatwohnung ertragen zu müssen, die im Gebäude der Bank eingerichtet war und die von dem verwitweten Vater mit dem als Junggeselle lebenden Sohn geteilt wurde. Hans Fürstenberg berichtete später darüber: „Ich durfte nicht daran denken, mir eine eigene Wohnung zu suchen, ein Grund, der dazu beitrug, daß ich gegen 1923 energisch darauf drängen sollte, daß alle Geschäftsinhaber mit eigenen Häusern ausgestattet wurden.“ Von den damals gebauten Villen der Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft ist das Haus von Otto Jeidels in der Villenkolonie „Alsen“ erhalten geblieben. 

Außerhalb der Banken- und Börsenkreise machte Siegfried Bieber kaum von sich reden. Als im März 1929 drei Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft dem Nobelpreisträger Albert Einstein zu dessen 50.Geburtstag ein Segelboot zum Geschenk machten, blieben die Schenker in der Öffentlichkeit ungenannt. Es ist deshalb nicht sicher, ob Siegfried Bieber, der damals einer von insgesamt fünf Geschäftsinhabern war, an diesem Geschenk beteiligt gewesen ist.

Nachdem der Senior Carl Fürstenberg aus dem Kreis der Geschäftsinhaber ausgeschieden war, leitete die Quadriga Gustav Sintenis, Otto Jeidels, Siegfried Bieber und Hans Fürstenberg die Bank gemeinsam. Im März 1931 starb ganz überraschend Gustav Sintenis. Hans Fürstenberg hebt in diesem Zusammenhang die Leistung von Otto Jeidels als dem „damals wichtigsten Kollegen“ hervor, „der in der schwersten Zeit und insbesondere nach dem Tode von Dr. Sintenis die größte Last mit mir gemeinsam trug“. An anderer Stelle spricht Hans Fürstenberg von der „Erschütterung, ... die ich damals mit Dr. Jeidels gemeinsam aufzufangen haben sollte“. Eine dritte Bemerkung lässt geradezu auf eine Art „innerer Kündigung“ durch Siegfried Bieber schließen, wenn es in Bezug auf die Situation nach dem Tod von Gustav Sintenis heißt: „Herr Bieber hatte sich andere Ziele gesetzt.“

Das Standing eines Bankiers der damaligen Zeit war in hohem Maße abhängig von seiner Zugehörigkeit zu den Aufsichtsgremien der großen Industrie-, Handels- und sonstigen Unternehmen. Aus dem „Adreßbuch der Direktoren und Aufsichtsräte“ von 1928 (also vor dem Ausscheiden von Carl Fürstenberg) sind die entsprechenden Mandate der Geschäftsinhaber der Berliner Handels-Gesellschaft bekannt.

Carl Fürstenberg 41 solcher Mandate. Otto Jeidels war Mitglied in 42 Aufsichtsräten. Gustav Sintenis gehörte 35 Aufsichtsräten an, und Hans Fürstenberg, der mit Abstand jüngste der fünf Geschäftsinhaber, kam auf 14 Mandate. Bei fast allen Mandaten dieser vier Geschäftsinhaber handelte es sich um wichtige Unternehmen aus Bergbau, Industrie, Verkehr, Handel oder Nachrichtenwesen.

Auch Siegfried Bieber war Mitglied verschiedener Aufsichts- bzw. Verwaltungsräte. Diese Mandate betrafen jedoch (mit nur einer Ausnahme) solche Unternehmen, die als ausführende Organe der Berliner Großbanken, als eine Art von verlängertem Schreibtisch,  betrachtet werden müssen. Im inneren Führungskreis der Bank nahm Siegfried Bieber also eindeutig den letzten Platz ein.

Wie mag es dazu gekommen sein? Als kurz nach dem Ende des ersten Weltkriegs Hans Fürstenberg seinem Vater vorschlug, Siegfried Bieber die Mitinhaberschaft der Bank anzubieten, geschah dies sicherlich in der Absicht, das Haus durch eine im In- und Ausland bekannte und bewährte Persönlichkeit zu verstärken. Selbst in Fachkreisen ging damals jedermann davon aus, dass sich die internationalen Finanzbeziehungen in kurzer Zeit wieder normalisieren würden. Die tiefgreifenden wirtschaftlichen Folgen des Krieges und die für Deutschland niederschmetternden Ergebnisse der Verhandlungen in Versailles ließen jedoch eine Rückkehr zu den Verhältnissen der Vorkriegszeit nicht zu. Die Kenntnisse und Erfahrungen, die Siegfried Bieber auf dem Gebiet der Devisenarbitrage klassischen Stils gesammelt hatte, waren damit praktisch entwertet.

Zunächst scheint jedoch Siegfried Biebers Tatkraft noch ungebrochen gewesen zu sein. Auch wenn Hans Fürstenberg später den Ruhm für sich in Anspruch genommen hat, die Richtung für den notwendigen geschäftlichen Umbau der Bank vorgegeben zu haben, so schreibt er doch über Siegfried Bieber: „Er übernahm die Börse und die Devisen, ich den ganzen Rest.“

In der Folgezeit entwickelten sich die einzelnen Geschäftszweige der Bank unterschiedlich, wobei das Kreditgeschäft, die Domäne Hans Fürstenbergs, an Bedeutung gewann. Auch die Auslandsbeziehungen gerieten mehr und mehr unter Kontrolle des jüngeren Fürstenberg. Als im Jahr 1931 das Deutsche Reich unter dem Druck der Weltwirtschaftskrise eine umfassende Devisenkontrolle einführte, war an eine eigenständige Geschäftstätigkeit auf diesem Gebiet, Siegfried Biebers ureigenem Feld, nicht mehr zu denken. Selbst das, was an Schadensbegrenzung noch zu tun blieb, z.B. die Transferierung verlustbedrohter niederländischer Werte, wurde jetzt nicht durch Siegfried Bieber erledigt, sondern durch Hans Fürstenberg.  

Es ist durchaus wahrscheinlich, dass zurückhaltendes persönliches Wesen auf der einen Seite und unterschwellige Abgrenzung auf der anderen Seite sich gegenseitig verstärkt haben. Hans Fürstenberg, der erst 1938 aus Deutschland floh, erwähnt seine auch danach fortbestehenden Kontakte zu dem ebenfalls emigrierten Otto Jeidels. Über einen Kontakt zu dem 1935 emigrierten Siegfried Bieber ist nichts erwähnt.

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Dahmshöhe

Das Jahr 1929 gehörte zu den Krisenjahren der deutschen Landwirtschaft. Kleine und große Landgüter wechselten reihenweise ihre Besitzer. Und so war die 4. Auflage von Niekammers landwirtschaftlichem Adressbuch der Provinz Brandenburg bei ihrem Erscheinen fast schon wieder veraltet. Dort ist als Eigentümer des 235 Hektar großen Gutes Dahmshöhe bei Altthymen, in der Nordwestecke des Kreises Templin, noch der Geheimrat Richard Weber aus Berlin verzeichnet. Der bei weitem größte Teil der Fläche bestand damals wie heute aus Wald, ganze 30 Hektar wurden als Ackerland ausgewiesen, 40 Hektar als Grünland. Entsprechend gering war mit 5 Pferden und 22 Rindern der Viehbesatz.

Als Siegfried Bieber dieses Landgut erwarb, waren es nicht etwa landwirtschaftliche Ambitionen, die ihn zu dem Kauf bewogen. Vielmehr ging er bald daran, sich hier, fernab von allem Trubel, einen Landsitz zu schaffen, der auch einigen Abstand von der alten Gutsanlage mit ihren unansehnlichen Wirtschaftsgebäuden halten sollte. Ein solches Vorhaben war damals nichts Außergewöhnliches. Nicht nur im Berliner Großbürgertum, auch unter den Film- und Theaterstars jener Zeit gehörte es zum guten Ton, ein Landhaus, vielleicht sogar ein Schloss oder ein altes Herrenhaus, sein eigen zu nennen. Nur allzu weit von Berlin entfernt sollte es wiederum auch nicht sein.  Wenn man schon der Großstadt zeitweise entfloh, so suchte man sich dafür doch meist ein gut erreichbares Plätzchen, denn schließlich wollte man dort auch Freunde und Bewunderer empfangen.

Das Ehepaar Bieber ließ sich offenbar nicht von Vorstellungen dieser Art leiten. Die zunehmend zurückgezogene Lebensweise der Biebers lässt sich auch an ihrem Landsitz ablesen. Schon die Wahl des sehr abgelegenen Ortes kann kaum einladend auf mögliche Besucher gewirkt haben. Und auch die Raumaufteilung, die bis in die 1990er Jahre praktisch unverändert erhalten blieb, war für die Unterbringung von Übernachtungsgästen ebenso wenig geeignet wie für Feste und Feiern in größerer Gesellschaft. 

Als Siegfried Bieber im Jahr 1930 das neue Haus bezog, war er 57 Jahre alt und, äußerlich betrachtet, auf der Höhe seiner beruflichen Laufbahn. Auch wenn das Privatleben des Bankiers vor der Öffentlichkeit abgeschirmt blieb, so wissen wir doch heute, dass Siegfried Bieber und seine Frau Josephine engagierte Kunstsammler waren. Ihr Interesse galt besonders der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts. Und so dürfen wir wohl annehmen, dass auch die Räume im Haus Dahmshöhe einen Teil dieser Schätze beherbergt haben. Der von Siegfried Bieber sorgfältig angelegte, 56 000 m² große Park lässt uns noch heute erahnen, wie sehr sein Schöpfer die Schönheit der Landschaft empfand und wie sehr er zu seinem Teil auch selbst gestaltend eingreifen wollte.

So wirft das Haus Dahmshöhe auch ein Licht auf das Persönlichkeitsbild Siegfried Biebers und seiner Frau. Gleichzeitig gibt es aber auch Rätsel auf. Der Architekt, den der Bauherr mit dem Bau dieses Hauses betraute, war kein anderer als Paul Schultze-Naumburg. Dieser Mann war damals einer der namhaftesten Architekten in Deutschland. Nicht in erster Linie durch seine Bauten war er bekannt geworden, viel mehr noch durch seine rege publizistische Tätigkeit. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte er sich gegen die damals vorherrschende eklektizistische und oftmals überladene Bauweise gewandt. Zeit seines Lebens trat er für eine Rückbesinnung auf die handwerkliche und gestalterische Qualität des Bauens ein, wobei er die Zeit um 1800 als das Maß aller Dinge ansah.

Da Schultze-Naumburg sich vor allem dem Bau repräsentativer Villen und Herrenhäuser zuwandte, ergab es sich wie von selbst, dass auch Bauherren aus den Kreisen des jüdischen Großbürgertums seine Dienste in Anspruch nahmen. Ascher, Deutsch, Goldstein, Hirschberg, Mendelssohn-Bartholdy und andere Namen füllten seine Auftragsbücher. Und mit Max Liebermann verband ihn ein nahezu freundschaftliches Verhältnis.

Nach dem ersten Weltkrieg bewegte sich Schultze-Naumburg jedoch immer mehr auf rassistische und antisemitische Positionen zu. Im Jahr 1928 erschien sein Buch „Kunst und Rasse“; zwei Jahre später wurde er Mitglied der NSDAP, für die er auch in den Reichstag zog. Die öffentliche Debatte um Fragen der Kunst und Kultur wurde weitgehend durch den Namen Schultze-Naumburg beherrscht. Ständig war er in den Spalten der Presse präsent.

Siegfried Bieber können die Auffassungen seines Architekten nicht unbekannt geblieben sein. Wenn trotzdem der Auftrag für Dahmshöhe an Schultze-Naumburg ging, muss man wohl davon ausgehen, dass in den Augen Siegfried Biebers die rassistische Einstellung dieses Mannes zurücktrat gegenüber einem gemeinsamen Verständnis von traditionellem, landschaftsverbundenem, unprätentiösem Bauen.

Umgekehrt hat sich Schultze-Naumburg bis zu seinem Eintritt in die Nazipartei nie gescheut, lukrative Aufträge von Juden anzunehmen. Später hat er in seinem (1940 durch Rudolf Pfister herausgegebenen) Werkverzeichnis in einigen Fällen versucht, durch Rückdatierungen und durch das Weglassen der Namen der Bauherren seine Geschäftsbeziehungen zu Juden auf das in der Öffentlichkeit ohnehin schon bekannte Maß zurechtzustutzen. So wurde z.B. auch der Bau von Dahmshöhe in das Jahr 1926 zurückverlegt und der Name des Bauherrn verschwiegen.

Schultze-Naumburg hatte immer die Forderung erhoben, nach den Maßstäben der Zeit um 1800 zu bauen. Wie weit er in Dahmshöhe diesem Anspruch treu geblieben ist, das lässt sich heute durch einen – sicherlich reizvollen – Vergleich erschließen, wenn man den nicht weit entfernten Lindenhof bei Templin betrachtet. Dieses Gutshaus, später Landsitz und Trabergestüt des Berliner Kunsthändlers Bruno Cassirer, ist ein Original aus jener Zeit.

Für verschiedene Autoren war das Haus Dahmshöhe offenbar eines derjenigen Werke Paul Schultze-Naumburgs, die für diesen Architekten besonders typisch sind. So erschien im Juli 1939 aus Anlass seines 70. Geburtstags in der aufwändig gestalteten Zeitschrift „Die Kunst im Dritten Reich“ (zu deren Herausgebern Albert Speer gehörte) ein Beitrag von Robert Scholz über Paul Schultze-Naumburg. Eins der beiden Fotos, die diesen Beitrag illustrieren, zeigt das Haus Dahmshöhe. Auch die Autoren des 1988 erschienenen Werkes „Der Bürgertraum vom Adelsschloss“, Wolfgang Richter und Jürgen Zänker, haben ihre Ausführungen über Paul Schultze-Naumburg mit einem Foto des Hauses Dahmshöhe bebildert.

Die Elemente der Innengestaltung, soweit sie noch im Original vorhanden sind, bestätigen diesen Eindruck, allerdings nicht ohne Ausnahme. Die Stuckdecke im kleinen Salon und die Tür, die diesen Raum mit dem Gartensaal verbindet, sowie ein Einbauschrank im Obergeschoss verraten, dass der Architekt in diesem Bereich, der offenbar für Josephine Bieber bestimmt war, Konzessionen an den Geschmack der Bauherrin machen musste.

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Exil

Einen Park zu formen ist eine Aufgabe, die viele Jahre erfordert. Siegfried Bieber war in Dahmshöhe nur noch kurze Zeit gegeben. Nach der Machtübernahme durch die Nazis hielten ihn weder die schöne Villa im Grunewald, noch das gerade erst vollendete Dahmshöhe, noch die Rückendeckung durch die Berliner Handels-Gesellschaft, die ihm noch längere Zeit gewährt wurde, in Deutschland. Aus nächster Nähe hatte er erleben müssen, dass seine Nachbarn Lion Feuchtwanger und Alfred Kerr, Juden wie er selbst auch, verfemt wurden. Am 10. Mai 1933 brannten ihre Bücher auf dem Scheiterhaufen, den Joseph Goebbels auf dem Berliner Opernplatz hatte anzünden lassen.

Das Ehepaar Bieber verließ Deutschland in der ersten Hälfte des Jahres 1935 und wählte als Exil Maroggia, einen kleinen Ort am Luganer See in der Schweiz. Hier sprach die Bevölkerung italienisch, und die Grenze zu Italien war nur einen Katzensprung weit entfernt. Die Zeit, in der Siegfried Bieber in London die Filiale einer italienischen Bank geleitet hatte, lag gut zwei Jahrzehnte zurück. Trotzdem ist es natürlich denkbar, dass die damals gewonnenen Erfahrungen und angeknüpften Verbindungen bei der Wahl des neuen Wohnsitzes eine Rolle gespielt haben.

In der Schweiz waren deutsche Emigranten willkommen, vorausgesetzt, sie brachten einiges Geld mit. Dies war bei den Biebers kein Problem, dafür machte sich ein anderes bemerkbar. Nach dem Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit bekam man einen schweizerischen Pass erst nach sechsjährigem Aufenthalt im Lande. Als Ausweg bot es sich an, das Bürgerrecht im benachbarten Fürstentum Liechtenstein zu beantragen. Dazu mussten die Bewerber ein nennenswertes Vermögen nachweisen und eine beträchtliche Einbürgerungstaxe entrichten. Es gab deshalb nur wenige Emigranten, insgesamt einige hundert, die diesen Weg gingen. Zu ihnen gehörten die Brüder Georg und Martin Tietz, die bis 1933 Besitzer des größten deutschen Warenhauskonzerns gewesen waren.

Siegfried und Josephine Bieber wurden in der Liechtensteiner Gemeinde Schellenberg eingebürgert. Für sie, wie für die meisten Neubürger, erforderte dieser Schritt aber nicht etwa den Umzug in das Fürstentum. Nachdem sie vor dem Regierungschef den Bürgereid geleistet hatten, konnten sie ihren Wohnsitz in der Schweiz beibehalten.

Das Einbürgerungsansuchen des Ehepaars Bieber ist erhalten geblieben. Dieses Dokument war der Zipfel, mit dem der Schleier ein wenig gelüftet werden konnte, den Siegfried Bieber selbst über seine Vergangenheit gelegt hat. Die Unterlagen der Berliner Handels-Gesellschaft, die man sonst hätte zu Rate ziehen können, sind durch die Kriegs- und Nachkriegsereignisse verloren gegangen.

Ebenso wenig wie über seine Herkunft ist über Siegfried Biebers Stellung zum Judentum bekannt. Religiöse Bindungen verstanden sich damals auch in den kleineren Orten, wie Czersk, keineswegs mehr von selbst. Eine gewisse Nähe zum Katholizismus ist bei Siegfried Bieber nicht auszuschließen. Seine Frau Josephine bezeichnete sich bei der Einbürgerung in Liechtenstein als Katholikin. Und in der Schweiz hatten die Biebers ihren Wohnsitz im katholisch geprägten Tessin genommen

Irgendwann zwischen 1938 und 1941, angesichts der zunehmenden Ausdehnung des Machtbereichs der Nazis in Europa, entschlossen sich die Biebers, in den USA Sicherheit zu suchen. Dort starb Siegfried Bieber im November 1960, seine Frau folgte ihm zehn Jahre später. Nachdem sie schon bei ihrer Emigration aus Deutschland eine „Reichsfluchtsteuer“ in Höhe von 670 000 RM zu zahlen gehabt hatten, wurde das Gut Dahmshöhe 1939 zwangsverkauft. Der Erlös kam auf ein Sperrkonto. Zusammen mit anderen in Deutschland verbliebenen Vermögenswerten wurde der Betrag später zu Gunsten des Reiches eingezogen.

Die Reichsfluchtsteuer war schon 1931 durch die Regierung Brüning eingeführt worden; aber erst unter dem NS-Regime wurde sie zum Instrument der Ausraubung jüdischer Bürger, die sich zur Emigration gezwungen sahen. Der Steuersatz betrug 25 Prozent, so dass man auf ein (inländisches) Vermögen Siegfried Biebers in Höhe von rund 2,7 Millionen Reichsmark schließen kann. Trotz Zahlung dieser Steuer durfte das Ehepaar außer dem üblichen Umzugsgut Vermögensgegenstände weder mitnehmen noch auf andere Weise ins Ausland transferieren. Die Erhebung der Reichsfluchtsteuer galt offiziell lediglich als Ausgleich für Steuererträge, die der Wegziehende persönlich durch seine Arbeitskraft in Zukunft hätte erbringen können.

Immerhin gelang es den Biebers, wertvolle Gemälde mitzunehmen. Auch Hans Fürstenberg konnte bei seiner späteren Emigration die privaten Sammlungen ins Ausland bringen. Man darf wohl vermuten, dass Siegfried Bieber schon Jahre vor seiner Emigration Vermögenswerte nicht nur in Deutschland besaß, sondern auch im Ausland, wahrscheinlich auch schon vor den Einschränkungen des Devisenverkehrs durch die Brüning-Regierung. Siegfried Bieber galt als ein Mann, der mit der Empfindlichkeit eines Seismographen jede noch so entfernt sich entwickelnde Bedrohung registrierte. Und für einen gewieften Bankier, der an einer entsprechenden Schaltstelle saß, gab es bis in die NS-Zeit hinein immer noch Möglichkeiten, den einen oder anderen Wert in Sicherheit zu bringen.  

Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs bemühten sich die Biebers nicht ohne Erfolg um die Rückerstattung des ihnen geraubten Vermögens. So konnten Siegfried und Josephine Bieber in den USA nach ihrem Tode eine Stiftung hinterlassen, die sich unter anderem der Förderung biomedizinischer Forschungen widmet. Eine Reihe von Kunstwerken, die von den Biebers noch vor 1933 in Berlin erworben worden waren, vermachte Josephine Bieber dem Metropolitan Museum in New York.

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Nachwort

An dieser Stelle möchte der Autor allen denen danken, die ihn in seiner Arbeit unterstützt haben, insbesondere Herrn Martin Conitzer (Wachtberg bei Bonn), Frau Jutta Goldmann (Leiterin des Hauses Dahmshöhe), Herrn Prof. Dr. Peter Hertner (Halle/Saale), Herrn Wolfgang Pohl (Vorstandsvorsitzender der  „Lebenshilfe“ Land Brandenburg e.V.), Frau Marysia Pomiankowska (Warschau), Herrn Architekt Ingo Schürmann (Berlin), Frau Henny Steinke (Fürstenberg) und Herrn Mag. phil. Rupert Tiefenthaler (Liechtensteinisches Landesarchiv, Vaduz).

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letzte Änderung:3.9.2010